8 klassische Einrichtungsfehler im Bad und wie man sie vermeidet

07.06.2018 17:15

Haben Sie sich nicht schon auch immer gefragt, wie Sie das Ambiente in Ihrem Bad verschönern können? Mit Hilfe der folgenden Punkte können Sie ganz leicht überprüfen, ob auch Sie im Zuge Ihrer Badeinrichtung vielleicht den ein oder anderen Einrichtungsfehler begehen. Die gute Nachricht: viele dieser Fehler lassen sich vergleichsweise einfach vermeiden.

Wer sich hier den Blick aufs Detail erhält, wird schnell erkennen, wie er das Maximum aus seinem Bad bzw. seiner ganz persönlichen Wellness Oase herausholen kann.

Fehler 1: Geräte lassen sich im Spiegelschrank nicht aufladen

An der Steckdose im Spiegelschrank kann man viele Geräte wie Rasierer, Epilierer und Co. aufladen - eigentlich. Wird nämlich der Strom im Spiegelschrank über einen externen Lichschalter eingeschaltet, bekommen die praktischen Helfer nur Energie, wenn das Licht im Bad leuchtet. Um sie richtig aufladen zu können braucht es Dauerstrom in Spiegelschrank, wozu ein weiteres Kabel benötigt wird. Alternativ lässt sich der Spiegelschrank auch ausschließlich mit Dauerstrom betreiben, dann kann man aber das Licht unpraktischerweise nur am internen Schalter des Schranks ein- und ausschalten.

Fehler 2: zu wenig Ablagefläche

Begehen Sie nie den Fehler, im Bade­zimmer zu wenig Ablage­fläche zur Ver­fügung zu stellen. Im -oft hektischen- All­tag zeigt sich dann schnell, dass das Chaos schneller Ein­zug hält als Ihnen lieb sein kann. Eine Zahn­bürste hier, ein Kamm da… und schnell fehlt die Über­sicht. Besonders sinnvoll ist es in diesem Zusammen­hang immer, mit Regalen und Hängeboards zu arbeiten, in denen die Gegen­stände des All­tags platziert werden können. Achten Sie -wegen des Nutzer­komforts- auch immer darauf, die Utensilien, die Sie tendenziell jeden Tag brauchen, immer möglichst griff­bereit zu wissen.

Fehler 3: Kalk in der Duschkabine

Kalk­spuren können das Flair einer jeden Dusch­kabine nachhaltig stören. Hier sollte einfach nichts eine klare Sicht stören. Das Heim­tückische: Kalk lässt sich umso schwerer entfernen, je länger er „ein­gewirkt“ hat. Am besten ist es daher, Wasser­spuren vergleichs­weise rasch -am besten direkt nach dem Duschen- zu ent­fernen. Kalk, der schon länger an der be­treffenden Stelle vorhanden ist, kann oft auch mit klassischen Haus­mitteln zu Leibe ge­rückt werden.

Fehler 4: ein zu voll gestellter Wannenrand

Hier ein Dusch­gel, da ein Bade­zusatz… und alles riecht so wunder­bar nach Well­ness! Trotz aller Be­geisterung für die Düfte der Saison sollten Sie immer nur wenige Flaschen Ihrer Lieblings­produkte auf dem Badewannen­rand platzieren. Somit erleichtern Sie sich nicht nur die Aus­wahl, sondern sorgen auch für ein harmonisches Bild. Ihren Duschgel-Vorrat bewahren Sie am besten in einem Schrank in Reichweite auf.

Fehler 5: unpassendes Licht

Das „perfekte“ Licht spielt im Bade­zimmer nicht nur mit Hin­blick auf das Styling, sondern auch im Zusammen­hang mit unserem Wohl­befinden eine tragende Rolle. Tages­licht gilt hierbei für viele als „unschlag­bar“, da es nicht nur freund­lich wirkt, sondern auch das Potenzial in sich trägt, an einem Sommer­tag die Laune zu steigern. Wer aller­dings kein Fenster in seinem Bade­zimmer hat, muss nicht ver­zweifeln! Achten Sie bei der Aus­wahl der Leucht­mittel am besten auf ein mittel­warmes Licht. Zu sterile und zu warme Lichter bergen sonst die Gefahr in sich, ein un­realistisches Spiegel­bild zu unter­stützen.

Fehler 6: zu wenig Deko

Keine Frage: Dekoration gehört in jedes Bade­zimmer. Je nach persön­lichem Geschmack fallen die besagten Accessoires mal schlichter, mal auf­fälliger aus. Wichtig ist es hier­bei jedoch auch immer, ein ideales Ve­rhältnis zwischen Deko­aufwand und Raum­größe zu finden. Sorgen Sie zudem dafür, dass die ver­schiedenen Elemente gekonnt in Szene gesetzt werden. Besonders Regale und Wandboxen sowie der Bereich rund um den Spiegel­schrank lohnt sich immer, mit Hilfe kleinerer Accessoires, unter anderem natürlich auch Blumen, in Szene gesetzt zu werden.

Fehler 7: ein Chaos an Handtüchern

Hand­tücher sind in Bade­zimmern, egal, ob groß oder klein, längst zum Standard geworden. Liegen Sie wohlsortiert auf einem Schrank, vermitteln sie ein Bild von Behag­lichkeit und Liebe zum Detail. Wer hier jedoch wenig Wert auf Ordnung legt, erreicht das Gegen­teil. Am sinnvollsten ist es daher, auf den offenen Ab­lageflächen im Bad immer nur so viele Hand­tücher zu platzieren, wie Sie wirklich an einem Tag benötigen. Verstauen Sie einen kleineren Vorrat im Schrank und holen Sie die Hand­tücher bei Bedarf einfach heraus. Hierbei handelt es sich um eine will­kommene Alternative zum „Riesen­stapel“.

Fehler 8: die Seife als „Mittel zum Zweck“

Schon kleine Kinder wissen: kein Hände­waschen ohne Seife. Nur weil die Seife jedoch Standard ist, muss sie nicht vernachlässigt werden. Setzen Sie Ihre Seife bzw. Ihren Seifen­spender statt­dessen gekonnt in Szene und legen Sie eine feste Seife nie auf dem Waschbecken, sondern lieber in einer Seifen­schale ab. Somit vermeiden Sie nicht nur unschöne Flecken, sondern erhöhen auch den Nutzer­komfort und den optischen Anspruch, den Ihr Wasch­tisch ver­mittelt.