Ablageflächen im Bad – Von Fensterbrettern und Hängeschränkchen

15.04.2020 10:07

Askese oder üppige Opulenz? Tiegel­chen hier, Fläschchen da, dazu Creme­dosen, Seifen­schale, Hand­tücher, Rasier­apparat, Bürste und Kamm – im Bad braucht jeder unter­schiedliche Dinge. Der eine mehr, die andere weniger. Aber ohne kommt keiner aus, ohne Ablage­flächen. Selbst in übersichtlichen, pflege­leichten Bädern muss es Stau­raum für Dinge geben, die tag­täglich genutzt werden.

Als erstes füllt sich der Wasch­becken­rand. Die Utensilien ergießen sich von dort auf den Waschtisch­unterschrank, springen auf den kleinen Absatz der Vorwand­installation und fliegen mit einem Zwischen­stopp auf der Wasch­maschine weiter hinüber zum Fenster­brett. Dort blockiert das Sammel­surium das Fenster. Es lässt sich nur noch kippen. Ein Öffnen des gesamten Fensterflügels ist lediglich nach mühevollem Hin- und Herräumen möglich, das einen ganzen Tag in Anspruch nimmt. Spätestens jetzt ist der Zeit­punkt gekommen, über sinnvolle Ablage­flächen nachzudenken.

Ablageflächen im kleinen Stadtbad

Zum Glück ist zwischen Dusche und Toilette noch ein Stück freier Wand. Auch neben dem Wasch­becken, über der Bade­wanne und unter dem Fenster zeigt sich unverstellte Fläche. Warum zögern? Hier passt ein Hänge­schränkchen, dort ein Regal und vielleicht ein schmaler Schrank hin. Damit lassen sich Ordnungs­schwierigkeiten beheben, zumindest kaschieren. Denn wenn auch nicht gleich alles aussortiert, reduziert, weggeworfen wird, wie es große Aufräum­philosophen vorschlagen, lassen sich doch viele Dinge gut verstauen. Und wer weiß, was nicht ins Blickfeld rückt, wird ja vielleicht doch vergessen, weil es nicht so wichtig ist. Eine spätere Trennung ist dann nur noch Formsache.

Und wer dennoch auf Opulenz steht, findet auf Hänge­schränken und Wand­regalen sogar noch zusätzlichen Raum für all die schönen Lebens­begleiter, die das Bad zu einer individuellen Komfort­zone machen.


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