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Bad unterm Dach – Gar nicht abseitig

12.09.2019 15:07

Man nehme einen recht­eckigen Raum, positioniere darin Wasch­becken, Dusche, Toilette und Bade­wanne und dekoriere das Ganze nach Belieben mit Accessoires. Ein einfaches Rezept für die Bad­planung.

Leider geht es nicht immer so einfach auf, denn die bauliche Realität hat häufig wenig mit den Ideal­vorstellungen zu tun. Ein Bad, das unter dem Dach liegt, kann wohl einen recht­eckigen Grund­riss haben, aber eben nur begrenzt senkrechte Wände. Dach­schrägen stellen die Planung vor eine beachtliche Heraus­forderung. Was tun mit dem Raum im mehr oder weniger spitz zulaufenden Winkel von Dach und Boden?

Es hängt davon ab … So beginnt die Antwort, die schon den Vorteil eines Bades unter der Dach­schräge anklingen lässt. Denn neben aller Problematik, die geneigte Wände sicher haben, bieten sie definitiv einen Ansatz für eine individuelle Gestaltung. Je nach Dach­neigung und Höhe des Knie­stocks, also des senk­rechten Mauer­stücks zwischen Boden und Dach, ergeben sich Gestaltungs­möglich­keiten. Eine schlichte Bank, die gegen den relativ hohen Knie­stock lehnt, lädt zum Sitzen ein und bietet Kästen, Kisten oder Körben unter sich einen festen Platz.

Wichtig dabei ist die Kopf­freiheit. Das gilt auch, wenn die Bade­wanne unter die Schräge soll. Liegend kann das Dach recht nahe kommen, doch der Ein- und Aus­stieg aus der Wanne sollte immer möglich sein. Wenn das Dach fast oder ganz auf dem Boden aufliegt und zudem nur schwach geneigt ist, wird der Winkel sowohl für Bank als auch Wanne zu gering. Ist das Bad groß genug, bleibt die Fläche einfach frei oder dient als Stell­platz für eine Boden­leuchte oder Vase. Wer aber noch Stauraum braucht, kann ihn hier elegant schaffen. In Schränken, die unter der Schräge eingepasst werden, verschwinden Putz­zeug, Toilettenpapier und Hand­tücher. Am besten in Apotheker­auszügen oder tiefen Schub­fächern. Denn so ist garantiert, dass auch wirk­lich der letzte Winkel unterm Dach ge­nutzt werden kann – und alles, was verstaut wurde, auch wirklich wieder auf­findbar ist, ohne sich den Kopf beim Suchen an­zu­stoßen.

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