Badewanne oder Dusche oder beides?

01.06.2018 10:27

Gerade dann, wenn eine neue Wohnung gesucht bzw. die Grund­lage für einen Neubau gelegt wird, stellt sich immer wieder die Frage danach, wie das zukünftige Bad gestaltet sein sollte.

Vor allem gilt es hierbei zu klären, ob sowohl eine Dusche als auch eine Wanne zur Ver­fügung stehen sollten. Manch­mal sind es jedoch vor allem auch die Platz­ver­hält­nisse, die dafür sorgen, dass der Mieter oder Eigen­tümer sich ent­scheiden muss. Dusche oder Wanne? Wo liegen die Vor­teile beider Lösungen? Und wann ist es rat­sam, sich nach einer Mög­lichkeit zu er­kundigen, die beide Elemente im Bad ver­eint?

Die Badewanne – ideal für den privaten „Wellnessbereich“

Wer an Er­holung im Bade­zimmer denkt, denkt sicher­lich un­weiger­lich an eine klassische Bade­wanne. Doch so klassisch wie früher muss dieses besondere Ein­richtungs­accessoire nicht mehr sein. Im Gegen­teil! Bade­wannen lassen sich heut­zutage super an die Gegeben­heiten im Raum an­passen. Wie wäre es beispiels­weise mit einem Modell, das sich in der Ecke eines Raumes platzieren lässt? Wer besonders viel Wert auf Er­holung legt, baut in seine Bade­wanne noch ein paar Whir­lpool­düsen ein und/ oder arbeitet mit Infra­rot­strahlung.

Kurz: eine Wanne ist weitaus mehr als ein Ort, an dem ein Voll­bad genommen werden kann. Eine Wanne stellt durchaus auch Lebens­gefühl dar. Viele Fans zelebrieren ihre Wanne sogar im Hoch­sommer… mit einem kühlen Getränk auf dem Bade­wannen­rand.

„Ab unter die Dusche!“ – schnell, effizient und wassersparend

Zunächst zu den Fakten: Duschen wird von vielen Menschen im Sommer als all­tags­tauglicher empfunden als das klassische Baden. Zudem verbraucht es weniger Wasser als ein Voll­bad und lässt sich -mit den passenden Duft­zu­sätzen fast ebenso genießen. Das Duschen könnte im All­gemeinen schon als „Klassiker der Morgen­rituale“ be­zeichnet werden.

Doch auch hier­bei hat sich im Laufe der letzten Jahre einiges ver­ändert. Schon lange handelt es sich bei der Dusche nicht mehr „nur“ um ein Mittel zum Zweck, in dessen Zusammen­hang das Wasser von oben auf den Duschenden herunter­rieselt. Im Gegen­teil!

An­gefangen über Regen­wald­duschen, über Infra­rot-Modelle bis hin zu barrierefreien Installationen: auch die Dusche kann optimal an die Vor­lieben der Besitzer an­ge­passt werden.

Die „beste“ Entscheidung: Dusche oder Badewanne?

Selbst­ver­ständlich wäre es am un­kompliziertesten, zu argumentieren, dass jeder Mensch seine eigenen Vor­lieben hat und diese auch im Bad und mit Hin­blick auf die Frage „Wanne oder Dusche?“ ausleben sollte. Leider ist diese Aus­sage jedoch nicht all­gemein­gültig, da in manchen Situationen eine Wanne, in anderen eine Dusche die bessere Wahl ist.

Fazit: wer über ausreichend Platz in seinem Badezimmer verfügt, sollte keine Kompromisse eingehen, sondern beides -Dusche und Wanne- einbauen lassen.

Im Folgenden sollten die individuellen Vorteile beider Varianten einander gegen­über ge­stellt werden.

Vorteile Wanne

  • ideal für Familien mit Kindern

  • so macht Wellness in den eigenen vier Wänden Spaß

  • lässt sich super mit kleinen „Extras“ wie Whirlpooldüsen ergänzen

  • hierbei müssen keine starren Vor­gaben eingehalten werden. Auch Modelle, die z.B. in der Ecke eines Raumes verbaut werden, eignen sich super als Eyecatcher

  • Entspannungs-/Erkältungs­bädern steht nichts mehr im Wege

  • in der Badewanne ist auch Duschen möglich

Vorteile Dusche

  • umwelt­freundlich

  • ideal, wenn es morgens „mal wieder schnell gehen“ muss

  • individuelle Extras, beispiels­weise ein Massage­dusch­kopf u. ä. möglich

  • weniger Platzbedarf

  • barrierefreier niedriger Einstieg (praktisch im Alter)

Wer bei der Frage „Dusche oder Wanne?“ also möglichst flexibel bleiben möchte, baut einfach beide Optionen in sein Bad ein. Stimmen die Platz­ver­hält­nisse entsteht damit ein harmonisches Ambiente, das mit Hin­blick auf einen hohen Nutzer- und Erholungs­komfort keine Wünsche offen lässt.

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