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Badmodernisierung bei einer Mietwohnung

23.08.2018 17:03

Moosgrün, beige-braun oder geblümt: Nicht immer entsprechen die Badezimmerfliesen in Mietwohnungen aktuellen Wohntrends oder treffen den persönlichen Geschmack. Aber solange die Kacheln nicht von der Wand fallen, ist guter Rat oft teuer – im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn Vermieter sind zur Badrenovierung Mietwohnung rechtlich nur verpflichtet, wenn es um die Instandsetzung kaputter Badzimmerfliesen oder Waschbecken geht. Ein unmodernes, geschmackloses Badezimmer in Mietwohnung oder Mietshaus ist nicht verboten, vorausgesetzt, alles funktioniert einwandfrei.

Renovieren in einer Mietwohnung: Was darf man?

Frische Farbe für Wände, Türen und Fensterrahmen setzt nicht unbedingt das Einverständnis des Vermieters voraus. Doch Vorsicht bei der Badrenovierung in einer Mietwohnung: Ungeliebten Fliesen im 70er-Jahre-Design dürfen nur überstrichen werden, wenn der Vermieter zustimmt – diese Spezialfarbe lässt sich nämlich bei Auszug nicht ohne Rückstände entfernen. Alternative gibt es selbstklebende Folien in trendigen Dekoren, die sich einfach wieder ablösen lassen. Löcher bohren ist hingegen nicht verboten. Am besten nutzen Sie die Fugen zwischen den Fliesen, sodass sich die Spuren mit etwas Spachtelmasse beseitigen lassen.

Badrenovierung in Mietwohnung: die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Gemietet wie gesehen:
    Das gilt auch für Bad in Mietwohnung. Verlangen Sie die Behebung von sichtbaren Schäden vor der Unterzeichnung des Mietvertrages.
  • Instandsetzung ist Vermietersache:
    Abgenutzte Badezimmerelemente müssen vom Wohnungseigentümer in entsprechendem Standard ersetzt werden. Zur Modernisierung ist er nicht verpflichtet, häufig ergibt sich diese aber von selbst.
  • Mieter zahlen selbst verschuldete Schäden:
    Schäden, die über normalen Verschleiß hinausgehen und vom Mieter verschuldet werden, müssen angemessen auf eigene Kosten repariert werden.
  • Schönheitsreparaturen sind Vermietersache:
    Frische Anstriche sind Sache des Vermieters, in Bad und Küche alle 5 Jahre, in anderen Räumen alle 8 Jahre.
  • Modernisierung ist keine Vermieterpflicht:
    Der Vermieter muss lediglich den Standard erhalten. Hat er beispielsweise intakte Originalfliesen im Keller, darf er damit kaputte Badezimmerwände renovieren.

Unabhängig von der rechtlichen Situation ist es immer besser, Fragen zur Badrenovierung in einer Mietwohnung mit dem Vermieter abzusprechen – oft wird man sich rasch einig - und das Wesentliche schriftlich zu fixieren. So beugen Sie Missverständnissen auf beiden Seiten vor!

Ein neuer Look fürs Bad: Badmöbel und Accessoires

Wer im Bad nicht gleich eine klassische Renovierung mit neuen Fliesen, Armaturen und Waschtisch in Kauf nehmen möchte, kann mit ein paar pfiffigen Einrichtungsgegenständen und ausgewählten Wohnaccessoires erstaunliche Effekte erzielen und das Badezimmer optisch komplett umgestalten.

Badaccessoires wie Spiegel/Spiegelschränke oder Lampen dürfen nach Belieben ausgetauscht werden – dazu bedarf es keiner Zustimmung vonseiten des Vermieters. Raffinierte Details wie dekorative Hakenleisten oder Wandboxen, hübsche Flakons oder eine neue Badgarnitur im Trenddesign verleihen Badezimmern ein zeitgemäßes Flair, auch wenn die Fliesen nicht ganz dem Zeitgeschmack entsprechen. 
Dekorative Badmöbel wie kleine Hocker oder Sitzbänke mit und ohne Schubladen verpassen Ihrem Bad einen neuen Look und liefern zusätzlichen Stauraum. Auch der Bereich über dem Spülkasten kann geschickt durch perfekt passende Hängeschränke ausgenutzt werden. Übrigens: Grünpflanzen wirken optisch wahre Wunder und verbessern dazu noch das Raumklima.

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