Badmöbel – Push to Open

05.07.2018 17:05

Auch im Bad zeichnen sich immer wieder klare Trends ab. Wer hierbei jedoch dachte, dass diese sich ausschließlich auf die optischen Aspekte der ver­schiedenen Ein­richtungs­arten und Möbel­stücke beziehen, liegt falsch. Auch der Faktor der Funktionalität und ein hoher Nutzer­komfort spielen nachweislich eine be­sondere Rolle, wenn es darum geht, die Lebens­qualität zu steigern.

Immer­hin hat uns auch die dies­jährige Mailänder Möbel­messe gezeigt, dass schlichte Möbel mit nütz­lichen Funktionen derzeit an­gesagter sind als „Highend-Artikel“, die zwar gut aus­sehen, sich jedoch als weniger alltags­tauglich erweisen.

Möbel­funktionen, die in diesem Zusammen­hang eine immer tragendere Rolle spielen, sind die Push to Open Elemente. Ein weiterer Anglizismus in der Möbel- und Accessoire-Welt? Mag sein. Hinter Push to Open versteckt sich jedoch eine be­sonders nütz­liche Funktion, in deren Zusammen­hang es möglich ist, beispiels­weise Schranktüren und ähnliche Elemente auf be­sonders stylische Weise zu bedienen.

Was bedeutet „Push to Open“ eigentlich?

Frei über­setzt, be­deutet „Push to Open“ ledig­lich so viel wie „Drücken um zu öffnen“. Was ein wenig sperrig in der Über­setzung klingt, ist jedoch im All­tag un­glaub­lich praktisch. Die ent­sprechenden Möbel­stücke, die eben mit der „Push to Open“ Funktion aus­gestattet wurden, haben keine Griffe. Sie werden -wie der Name schon sagt- durch das An­drücken der Fronten geöffnet. Eine kurze Be­wegung ge­nügt und die Schub­laden und Türen werden auf be­sonders komfortable Weise bedient.

Soft Close und Push to Open – eine gekonnte Verbindung für moderne Badmöbel

Die Push to Open Funktion ist zwangs­läufig mit Soft Close ver­bunden. Bei Soft Close handelt es sich um ein be­sonderes Extra, das viele sicher­lich auch aus dem Be­reich der Küche kennen. Durch Soft Close wird ein Zu­knallen der Schrank­türen und Schub­laden ver­hindert. Der Nutzer stößt die ent­sprechenden Elemente zum Schließen an, kurz bevor diese dann jedoch komplett ge­schlossen sind, stoppt das System und federt den Schwung ab. Das Ergebnis: Türen und Schub­laden schließen lang­sam und ohne den be­kannten (und unangenehmen) Knall.

Wer also auf die be­währte Ver­bindung aus Soft Close und Push to Open setzt, erhöht seinen Nutzer­komfort im Bad um ein Viel­faches. Ein weiterer Vor­teil: auch auf­grund der Tat­sache, dass hier keine Griffe verbaut wurden, handelt es sich bei den ent­sprechenden Möbel­stücken um super Accessoires, wenn es um die Ein­richtung eines Bade­zimmers im mini­malistischen Stil geht.

Folgende Tipps sollten mit Hinblick auf Push to Open beachtet werden

Wer seine Schränke ohne Griffe, dafür aber mit einem leichten Druck auf die Oberf­läche öffnet und schließt, kommt selbst­verständlich direkt mit selbiger in Be­rührung. Dies kann vor allem im Bade­zimmer für den ein oder anderen Fett­fleck auf dem be­treffenden Möbel sorgen.

Wer hier mit Hin­blick auf die Pflege und die Reinigung der ein­zelnen Elemente ein wenig sorgen­freier agieren möchte, sollte sich daher am besten gegen Möbel mit einer Hochglanzoberfläche ent­scheiden und statt­dessen auf matte Ober­flächen zurück­greifen. Auch die Ver­wendung von eher dunklen Farben hat sich in diesem Zusammen­hang bewährt. Stimmen Sie die ein­zelnen Elemente gekonnt auf­einander ab und sorgen Sie für ein harmonisches Bild. Wer sich hier für besagte matte Ober­flächen ent­scheidet, muss sich in der Regel seltener über un­schöne Creme­spuren auf den Möbeln ärgern.

Dennoch steht selbst­verständ­lich auch fest, dass Möbel mit Push to Open auch ein ge­wisses Maß an Pflege erfordern, um ihr volles (optisches) Potenzial ent­falten zu können.