Familienbad – was zu beachten ist

05.04.2018 15:01

Die Tat­sache, dass sich eine klassische Single-Wohnung von einem Familien­haus­halt unter­scheidet, dürfte vielen bewusst sein. Be­sonders interessant wird genau diese Thematik jedoch dann, wenn das Augenmerk auf einzelne Räume, besonders das Bade­zimmer, ge­richtet wird.

Dass es hier nicht reicht, gegebenen­falls auch einen kind­lichen Geschmack zu integrieren, ist klar. Doch welche Heraus­forderungen bietet das Familien­badezimmer eigentlich noch? Was muss gewähr­leistet sein, damit sich hier wirklich jeder -auch der Besuch- wohl fühlt?

Während einige Tipps oft ver­gleichs­weise schnell in den Fokus rücken, sind andere nicht auf den ersten Blick ersichtlich.

Die Höhe des Spiegels

Damit auch wirklich jeder, vom Kind bis zum Er­wachsenen, in den Spiegel schauen kann, sollte die Spiegel­höhe im Bad ent­sprechend individuell angepasst werden. Besonders in jungen Jahren kann genau dieser Kniff eine besondere Hilfe beim Zähne­putzen darstellen. Hier wird der Nutzer­komfort dadurch, dass beispiels­weise keine Hocker mehr benutzt werden müssen, enorm erhöht.

Nutzen Sie Ihre Möglich­keiten am besten voll aus und entscheiden Sie sich für einen Spiegel, der sich an den Maßen Ihres Bades und der Körper­größe Ihrer Familien­mitglieder orientiert. Individuell gestaltete, etwas größere Spiegel können übrigens -ganz neben­bei- auch dabei helfen, einen Raum größer wirken zu lassen.

Die passende Ausstattung

Sicher­lich gehört das Bade­zimmer nicht zwangs­läufig zu den Orten, an denen sich Kinder besonders gern auf­halten. Hier gilt es, den jüngsten Familien­mitgliedern genau diesen Ort mit Hilfe der passenden Aus­stattung ein wenig schmack­hafter zu machen. Wie wäre es beispielsweise mit Blumen? Einem besonders lustigen Quietsche­entchen oder einem Schrank, der an die Körper­größe der Kinder angepasst wurde und nur ihnen zur Ver­fügung steht. Individuelle Badmöbel können hier durchaus dabei helfen, den kindlichen Spaß im Bade­zimmer zu erhöhen.

Bequeme Sitzgelegenheiten

Vor allem Mütter wissen, dass Kinder es oft lieben, ihnen beim Schminken zuzusehen. Wer hier nicht stehen möchte, sollte bequem Platz nehmen können. Dasselbe gilt natürlich auch für Eltern, die ihren Kindern am Wannen­rand beim Baden Gesell­schaft leisten. Am besten passen Sie die ent­sprechenden Sitzgelegenheiten an die Ihnen zur Ver­fügung stehende Fläche an bzw. lassen Stühle, Hocker und Co. auf besondere Weise mit dem Raum „verschwimmen“. Vor allem un­ge­nutzte Ecken bieten sich hierzu in hervor­ragender Weise an.

Organisation ist alles

Keine Frage: Ordnung muss auch im Familienbad sein. Herrscht hier keine ordentliche Struktur wirkt der Raum ent­sprechend oft unauf­geräumt und damit auch un­ge­mütlich. Gerade dann, wenn mehrere Kinder zur Familie gehören, ist es sinnvoll, jedem Kind beispiels­weise seinen eigenen Ablage­bereich zuzuteilen. Kleinere Regale eignen sich hierzu genauso gut, wie größere Hängeschränke oder Sideboards.

Eine logische Aufteilung

Ein Faktor, der eng mit dem Bereich der Ordnung verbunden ist, ist die Auf­teilung. Jedes Bade­zimmer sollte nicht nur individuell gestaltet sein, sondern auch eine ge­wisse Struktur aufweisen. Sortieren Sie die Gegen­stände Ihres Bades beispiels­weise in ver­schiedene Kategorien ein und verstauen Sie sie separat in Schränken und auf Regalen. So weiß jeder, wo sich Putz­mittel, Pflege­utensilien und Alltags­gegenstände wie Handtücher und Co. befinden.

Entscheiden Sie sich für robuste Badmöbel

Nicht nur Kindern kann es passieren, dass ein Zahn­putz­becher ungünstig auf eine Ober­fläche fällt. Hierbei sind es besonders die kleineren Zwischen­fälle, die für unschöne Gebrauchs­spuren sorgen. Robuste Möbel sind die beste Ent­scheidung für alle, die keine Lust haben, sich vor­schnell über Kratzer und kleine Dellen zu ärgern. Bei einem modernen, hoch­wertigen Bad­mobiliar sollten sowohl die Optik als auch die Ver­arbeitung und die Stabilität keine Wünsche offen­lassen.

Schwerlastaufhängung

Ein weiterer wichtiger Faktor: die Stabilität der Aufhängungen

Besonders bei Waschtischunterschränken oder Waschtisch-Sets gilt es, im Zusammen­hang mit den Auf­hängungen keine Kom­promisse einzugehen. Denn das Möbel soll auch dann sicher verankert bleiben, wenn sich ein Kind daran hochzieht. Die passende Lösung? Schwer­last­aufhänger! Mit Hilfe dieser kleinen „Accessoires“ ist sichergestellt, dass Sie sich -selbstverständlich auch im beladenen bzw. befüllten Zustand Ihrer Möbel­stücke- keine Sorgen über deren Stabilität und eine sichere Auf­hängung machen müssen. Da individuell hergestellte Möbel oft ein wenig größer sind als die klassischen Standard­varianten, sind die Anforderungen an den Bereich der Stabilität hier besonders hoch. Dank der Schwer­last­aufhänger können Sie sogar einen Unterschrank, so wie auf dem Titel­bild, als Sitzbank verwenden.