Heizung im Bad – Wohlige Wärme das ganze Jahr

20.12.2018 12:30


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Ein Bad ohne Heizung ist kaum denkbar. Und das nicht erst, seit die Nasszelle zur Wohlfühloase erklärt wird.

 

Das Bad ist schließlich der Raum, in dem wir uns auch mal ganz ohne Kleidung aufhalten. Die Temperatur liegt daher idealer­weise immer etwas höher als im übrigen Wohn­raum, meist bei rund vierund­zwanzig Grad Celsius. Die Heizung ist also ein wichtiges Element im Bad. Grund genug, sich über die Ge­staltung Gedanken zu machen. Soll sie sicht­bar oder un­sicht­bar sein? Welche Zusatz­nutzen kann sie bieten?

 

Fußbodenheizung

Als Basis dient heute meist eine Fuß­boden­heizung. Hat sie die gewünschte Betriebs­temperatur erreicht, was ein wenig dauern kann, sorgt sie auch mit niedriger Temperatur für wohlige Wärme. Denn sie strahlt die Wärme ab. So erwärmt sie statt der Luft die Körper, auf die sie trifft. Dadurch kann die absolute Heiz­wärme niedrig sein und gleich­zeitig die gefühlte Temperatur hoch. Positiv nicht nur für das Wohl­befinden, sondern auch für die Energie­bilanz. Eine Fuß­boden­heizung hat zudem den Vor­teil, dass der Boden schnell trocknet und sich auch Fliesen immer an­genehm warm anfühlen. Ein nach­träglicher Ein­bau ist aller­dings auf­wendig. Daher sollte sie bei einem Neu­bau von An­fang an ein­ge­plant oder im Zuge einer kompletten Bad­sanierung ein­ge­baut werden. Dann stellt sich nur noch die Frage: elektrisch oder warm­wasser­betrieben? Ent­scheidend hierfür ist das Heiz­system, das im Gebäude schon vor­handen ist oder installiert werden soll und ob Strom etwa selbst durch Foto­voltaik produziert wird.

 

Wand- oder Deckenheizungen

Das gilt auch für Wand- oder Decken­heizungen, die ähnlich wie eine Fuß­boden­heizung funktionieren. Besonders Wand­heizungen geben die Wärme so ab, dass sie den gesamten Körper anstrahlen. Ohne große Um­bau­maßnahmen kann Strahlungswärme auch mit einer Flachheizung ins Bad geholt werden. Die Heiz­körper sind hier auf der Wand montiert. Alle Flächenheizungen, die Strahlungswärme abgeben, nutzen Wände und Decken als Wärmespeicher. Die Schimmelbildung reduziert sich und selbst bei längerem Lüften kühlt das Bad nicht so schnell aus. Das gilt auch für Infra­rot­heizungen.

Sie erzeugen Strahlungs­wärme mit Tiefen­wirkung: Ihre Strahlung dringt so tief in den Körper ein, dass sie die Muskulatur entspannt. Ein schöner Nebeneffekt, der aus einem normalen Bade­zimmer ein Spa machen kann. Unauffällig als Spiegel gestaltet, der nicht beschlägt, oder einfach an Wand oder Decke montiert, werden Infra­rot­heizungen über eine Steckdose mit dem Strom versorgt, den sie für den Betrieb benötigen. Moderne Infrarotheizungen verwandeln nahezu die gesamte Energie in Wärme. Dennoch lohnen sie sich vor allem als zusätzliche Heiz­quelle oder für kleine Bäder.

 


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Röhrenheizkörper

Alternativ zum großen Umbau lohnt es sich auch schon, über einen neuen Röhrenheiz­körper nachzudenken. Zahlreiche Formen und Farben stehen hier zu Auswahl. Die Größe des Heiz­körpers richtet sich danach, welche Wärme­leistung er bringen muss. Gibt es etwa eine Fußbodenheizung, ist der Heizkörper meist nur Handtuchtrockner oder -wärmer. Dient er als einzige Heizquelle, müssen nicht nur Handtücher daran Platz finden, er muss auch den Raum ausreichend erwärmen. Röhren­heizungen werden an der Wand über dem Fuß­boden angebracht. Der Abstand sollte so gewählt sein, dass Funktion und Ästhetik berücksichtigt sind. Eine Hilfestellung hierbei ist, die Oberkante bereits vorhandener Möbel oder der Duschwand aufzunehmen und den Heizkörper so anzubringen, dass sich seine Oberkante damit deckt.


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