Kein Tunnelblick – Tipps für schlauchförmige Bäder

30.04.2020 15:27


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Auch Bäder haben ihre Idealmaße. Und auch Bäder weichen häufig davon ab.

Statt eines geräumigen Quadrats empfängt ein langer Schlauch, reihen sich Bade­wanne, Dusche, Wasch­becken und Toilette wie Perlen an einer Kette. Der Vergleich ist gar nicht so weit hergeholt – nicht nur wegen der meist weißen Sanitär­objekte. Denn ein längliches Bad kann durchaus ein wertvoller Raum sein.

Liegt die Dusche etwa im hinteren Raum­teil, wirkt sie gleich viel intimer, breitet sich den flüchtigen Besuchern der Toilette nicht zu sehr aus. Die wiederum können durch eine geschickte Anordnung nach dem Gang aufs stille Örtchen am Wasch­becken vorbeigeführt werden. Mehr Holz­hammer von wegen „Hände schon gewaschen?“ geht kaum. Schlauchbäder

Über­zeugen diese Vorzüge nicht, lässt sich mit einigen Tricks die Optik täuschen, die Länge zur Breite dehnen. Mit Trocken­bauwänden lassen sich kleine Nischen erzeugen. Noch besser natürlich, wenn die Trocken­bauwände selbst weitere Funktionen enthalten und etwa Wasch­maschine und Trockner verstecken. Oder wie wäre es mit quer in den Raum stehenden Schränken oder Regalen? Die bieten neben der Unter­teilung des Raumes gleich noch Stau­raum.


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Es gibt aber auch rein optische Lösungen, um die Länge des Bades zu brechen. Licht­inseln etwa. Die haben gleich mehrere Vorteile. Sie beleuchten einzelne Bereiche und zonieren den Raum dadurch. Dann heißt es Spot an für Wasch­becken, Toilette oder Dusche. Es sind unterschiedliche Licht­stimmungen möglich, angepasst an den jeweiligen Nutzungs­bereich – heller am Waschbecken, schummriger über der Toilette. In Kombination mit der Wand­gestaltung entstehen atmosphärische Räume, andere Welten. Dazu tragen Tapeten mit großformatigen Mustern oder Motiven bei. Auch ohne Extra­beleuchtung verleihen sie dem Raum Weite, wo es ihm an Breite fehlt. Gespiegelt multipliziert sich dieser Effekt. Daher an den langen Seiten Spiegel anbringen, und so die Wände optisch dehnen, den Raum imaginär erweitern.

Möglich­keiten gibt es viele, mehr aus einem schlauch­förmigen Bad zu machen. Und eine ist nicht mal aufwändig: Sich angesichts der Möglich­keiten einfach jeden Tag von Neuem vorzustellen, was alles möglich wäre.

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