Kleines Bad - 6 Tipps zur Planung und Einrichtung

01.03.2018 12:57

Kleine Bäder stellen mitunter auch für Einrichtungsprofis die ein oder andere Herausforderung dar. Immerhin soll der zur Verfügung stehende Raum auch hier, beispielsweise in einer kleinen Wohnung, optimal ausgenutzt werden.

Der Mix aus maximaler Ord­nung und einem hohen Komfort­faktor realisieren zu können, ist es hilfreich, einige Tricks zu kennen. So ist es auch auf einer ver­hältnis­mäßig kleinen Grund­fläche möglich, optimale Er­geb­nisse zu erzielen. Eine logische Struktur braucht -unter Nut­zung der passenden Möbel- nicht viel Platz!

Kein Platz in der Breite? – Gehen Sie in die Höhe!

Hochschränke eignen sich super, um in einem kleinen Bad deutlich mehr Stau­raum zu schaffen. Gerade in Alt­bau­wohnungen mit ohnehin hohen Decken handelt es sich hierbei um eine klassische Ein­richtungs­variante.

Die ent­sprechenden Möbel­stücke charakterisieren sich nicht nur durch ein modernes Design, sondern noch dazu durch einen großen Stau­raum auf einer ver­gleichs­weise geringen Grund­fläche. Dank der großen An­zahl an Ein­leg­eböden finden hier viele Artikel des All­tags ihren Platz. Tipp: wer hier zu individuell an­gefertigten Hoch­schränken greift, kann auf die Charakteristika des Bades noch mehr Rück­sicht nehmen.

Nutzen Sie Nischen und Schrägen für ideale Platzverhältnisse

Nischen und Schrägen können im modernen Bad super zur Geltung kommen. Noch besser, wenn Sie diese besonderen Orte so ausnutzen, dass Ihnen der ent­sprechende Platz nicht ver­loren geht. Wie wäre es beispiels­weise, wenn Sie niedrige Schränke direkt unter einer Schräge einbauen würden? Auch eine Nische bietet Ihnen in dieser Hin­sicht mehr Potenzial als Sie viel­leicht denken.

Auch hier ist die Ent­scheidung zum individuellen Möbel­stück ratsam. Die ent­sprechenden Elemente lassen sich optimal an den Raum anpassen und über­zeugen durch ein harmonisches Bild, das die Charakteristika des Bades zusätz­lich aufgreift.

Der Spiegel mit Schrägschnitt

Sie be­vor­zugen einen großen Spiegel, ver­fügen im kleinen Bad jedoch nicht über den not­wenigen Platz? Sind Sie sicher? Immer­hin be­steht auch die Möglich­keit, einen Spiegel durch individuelles Ab­schrägen optimal an eine Wand und ihren Schnitt anzupassen. Somit müssen Sie nicht auf Ihren großen Spiegel ver­zichten und schaffen gleich­zeitig ein interessantes Flair, das die Individualität Ihres Bade­zimmers nur noch mehr zur Geltung bringt.

Generell gilt: bleiben Sie individuell!

Wichtig, mit Hin­blick auf die Ein­richtung Ihres Bades, ist, dass Sie sich von bau­lichen Ge­geben­heiten generell nicht ein­schüchtern lassen. Be­sonders der Bereich der individuellen Möbel bietet Ihnen etliche Möglich­keiten, die dafür sorgen, dass Sie modern, funktional und optisch an­sprechend leben bzw. ein­richten können.

Ver­gessen Sie dabei auch nie, dass es deut­lich einfacher ist, die Möbel an das Bad (und nicht umgekehrt) an­zu­passen. Kompromiss­lösungen machen hier nicht nur un­zu­frieden, sondern sind auch der Grund dafür, dass un­nötig Platz vergeudet wird. Das Ein­richten im kleinen Bad ist ein­facher als ge­dacht – nutzen Sie Ihre individuellen Möglich­keiten!

Setzen Sie Prioritäten!

Bleiben wir realistisch: auch wenn Sie all Ihre Möglich­keiten mit Hin­blick auf die moderne, platz­optimierte Ein­richtung im Bad aus­nutzen: ein kleines Bad ist nun mal de facto kleiner als ein großes Bad.

Daher ist es wichtig, sich im Zusammen­hang mit der ent­sprechenden Ein­richtung zu fragen, welche Accessoires und Deko­elemente Sie wirklich brauchen. Wer hier gewissenhaft (und auf der Basis realistischer Erfahrungs­werte) aus­sortiert, erhöht nicht nur seinen Wohn­komfort, sondern sorgt noch dazu für ein an­sprechenderes Flair.

Nutzen Sie den kompletten Raum aus!

Sicher­lich kennen Sie sie auch: die Ecken, die zu Beginn noch leer stehen und in die nach einiger Zeit Utensilien wie Reiniger, Besen und Co. ge­stellt werden. Das Ergebnis: ein „Schandvfleck“ im modernen Bade­zimmer, der die gesamte Optik stören kann. Um hier nicht in die Ver­suchung zu geraten, einen Bereich des Bades zur „Rumpel­kammer“ mutieren zu lassen, ist es sinnvoll, den zur Ver­fügung stehenden Raum von Anfang an optimal auszunutzen. Be­fassen Sie sich bewusst mit diesen „toten Ecken“ und richten Sie sie mit individuell an­ge­fertigten Möbeln ein, die nicht nur gut aus­sehen, sondern beispiels­weise auch noch zusätz­lichen Stau­raum bieten. So profitieren Sie gleich in mehr­facher Hin­sicht.