Mehr Platz im Bad - So schaffen Sie Stauraum und Ablage

15.02.2018 09:06

Vor allem im Zusammenhang mit kleineren Bädern sehen sich die Nutzer oft mit einem nicht zu unterschätzenden Platzproblem konfrontiert. Immerhin gilt es, auch in der „persönlichen Wellnessoase“ möglichst viel Raum für Handtücher, Beauty-Accessoires und Co. zu schaffen. Leider ist dies nicht immer und auf der Basis standardisierter Möbel möglich.

Die gute Nach­richt: mit ein paar Tricks und individuellen Möbel­stücken ist es leichter als gedacht, den zur Ver­fügung stehenden Platz optimal aus­zu­nutzen. Somit sind die ent­sprechenden Gegen­stände des (Bad-) All­tags nicht nur immer griff­bereit, sondern auch sicher und sauber verstaut.

Doch welche Möbel sind es eigentlich genau, die die Um­setzung einer strukturierten Ordnung im Bade­zimmer er­leichtern? In diesem Artikel geben wir einen um­fassenden Über­blick über moderne Lösungen!

Tipp 1: Setzen Sie auf Wandboxen

Wandboxen lassen sich super sowohl im kleinen als auch im großen Bade­zimmer nutzen. Besonders gut kommen sie dann zur Geltung, wenn sie im Set genutzt werden. So schafft das An­bringen von beispiels­weise drei oder mehr Boxen dieser Art ein harmonisches Bild. Eine klassische Wand­box überzeugt durch ihre klaren Linien und klassischen Formen. Fans des transparenten Ein­richtungs­stils kommen hier voll auf ihre Kosten, da es sich bei der Wand­box um eine Art „Rahmen“ handelt, in dem verschiedene Gegen­stände in unter­schied­lichen Größen ein­ge­setzt werden können.

Tipp 2: Vermeiden Sie ungenutzten Raum

Gerade dann, wenn das Bade­zimmer besonders individuell ge­schnitten ist, ist die Ge­fahr groß, dass Teile des Raumes ungenutzt bleiben. Dies wirkt oft nicht nur un­harmonisch, sondern be­wirkt auch, dass mit­unter wert­voller Stau­raum ver­loren geht. Hier empfiehlt es sich beispiels­weise, auf zu­sätzliche Schränke zurück­zugreifen. Individuell und unter Berück­sichtigung der Gegeben­heiten vor Ort an­ge­fertigte Möbel finden hier beispiels­weise ihren idealen Platz oberhalb von Vor­sprüngen bzw. an Unter­putz­spül­kästen.

Tipp 3: Wandboards für Dekoelemente und Co.

Gehören auch Sie zu den Menschen, die der Meinung sind, dass gerade im Bade­zimmer keine Deko­accessoires fehlen sollten? Selbst­verständlich müssen diese auch an­sprechend drapiert werden können. Und was würde sich besser hierzu eignen als ein modernes Wand­board? Wand­boards kommen heutzutage sowohl als klassische Brett­konstruktionen als auch -ein wenig aufwendiger- in Form von Recht­ecken zum Einsatz. Für welche Modelle Sie sich entscheiden, ist nicht nur von Ihrem individuellen Geschmack, sondern auch von den Gegeben­heiten vor Ort abhängig. Einen besonders ansprechenden Effekt erzielen Sie auch, wenn Sie ein Wand­board über eine Ecke anbringen lassen. Derart individuelle Designs lassen den Raum nicht nur größer erscheinen, sondern bewirken auch ein besonders modernes Ambiente, das sich nicht an den standardisierten „Einrichtungs­regeln“ orientiert, sondern neue Wege geht.

Tipp 4: Erkennen Sie das Potenzial von Unterschränken!

Beim klassischen Unterschrank handelt es sich um DIE Lösung, um im Bad für noch mehr Stauraum zu sorgen. Sollten Sie schon ein Modell Ihr Eigen nennen, lohnt sich die Über­legung, ob hier ein zweiter Schrank ergänzt werden kann. Generell sollte sich dieser mit Hin­blick auf Design und Farbe am ersten Modell orientieren und ver­setzt positioniert werden. Zwei Unter­schränke, die direkt nebeneinander stehen, wirken oft schwer und -je nach Raum­größe- sogar erdrückend. Sorgen Sie für ein wenig mehr Flexibilität und Trans­parenz, indem Sie die An­ordnung der Möbel freier und moderner gestalten.

Tipp 5: Manchmal lohnt sich ein Möbeltausch

Auch der Waschtischunterschrank gehört für viele Menschen im Bade­zimmer zum Standard. Kein Wunder! Es ist in diesem besonderen Bereich einfach, den Platz auf der Basis eines zusätz­lichen Möbel­stücks auszunutzen. Doch sind Sie wirklich sicher, dass Ihr Wasch­tisch­unter­schrank perfekt ist? Vor allem Modelle die auf der Basis individueller Daten produziert wurden, schaffen oft mehr Stau­raum und fügen sich super in das Bade­zimmer ein. Das Er­gebnis: noch mehr Platz und ein noch an­sprechenderes, harmonisches Flair, das weder mit Hin­blick auf das Design, noch im Zu­sammen­hang mit den Ver­stauungs­möglich­keiten Wünsche offen lässt.

Tipp 6: Bauen Sie den Spiegelschrank in die Wand ein

Ein Spiegelschrank ist praktisch! Er bietet nicht nur die Möglich­keit, den eigenen Look zu checken, sondern auch viel Stau­raum für Kosmetika und Pflege­produkte. Ein Nach­teil: der klassische Spiegel­schrank ragt in den Raum hinein und macht das Bad -je nach Größe- ein wenig kleiner.

Wie wäre es denn alternativ, den Spiegel­schrank nicht an der Wand, sondern IN derselben ein­zubauen? Der zur Ver­fügung stehende Stau­raum bliebe der gleiche, die Aus­wirkungen auf das Bade­zimmer mit Hin­blick auf den zur Ver­fügung stehenden Platz lägen jedoch bei „null“. Statt­dessen fügt sich eine solch individuelle Konstruktion optimal in die Wand ein und bietet die Möglich­keit, wahlweise zu einem noch größeren Spiegel­schrank (mit noch mehr Stau­raum) zu greifen.