Pflegetipps für Waschbecken, Dusche und Badewanne

26.07.2018 17:07
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Wer sich in seinem Badezimmer rundum wohl fühlen möchte, sollte selbstverständlich auch auf die passende Pflege achten. Immerhin kann dieser wichtige Raum nur dann als eine „Oase der Ruhe“ angesehen werden, wenn ein hohes Maß an Hygiene vorherrscht und eine ansprechende Optik vorherrscht.

Doch wie sollte ein Bad, besonders die Bereiche um Wasc­hbecken, Dusche und Badewanne, eigentlich gepflegt werden?

Im Folgenden finden Sie viele wertvolle Tipps, die dafür sorgen, dass dieser besondere Raum schnell wieder in neuem Glanz erstrahlen kann.

Tipp 1: Passen Sie die Pflege an das entsprechende Material an

Ganz klar: in einer Zeit, in der im Bade­zimmer nicht nur viele Möbel, sondern auch unter­schied­liche Materialien auf­einander­treffen, ist es wichtig, individuell zu handeln. Nicht jedes Material „ver­trägt“ sich mit jedem Reiniger. Be­sondere Vor­sicht ist hier­bei im Zusammen­hang mit Armaturen aus Chrom geboten. Hier sollten keine säure­haltigen Reiniger zum Ein­satz kommen. Zudem erweisen sich auch viele Ver­siegelungen als durchaus empfindlich. Nutzen Sie hier -gerade bei leichten Ver­schmutzungen- am besten immer einen sanften Reiniger. Übrigens: viele Flecken lassen sich auch ganz leicht mit lau­warmem Wasser und einem Leder­lappen entfernen.

Besonders aggressiv sind hingegen unter anderem Essig­säure, Chlor­bleich­mittel und Phosphorsäure. Diese können viele Ober­flächen im Bade­zimmer nachhaltig schädigen.

Tipp 2: Nutzen Sie sanfte Schwämme

Wie bitte? Ja, richtig gelesen! Sanfte Schwämme lassen sich super auch im Zusammen­hang mit empfindlichen Ober­flächen nutzen und hinter­lassen keine Kratzer. Um weiter­hin einen möglichst hohen Komfort beim Putzen zu gewähr­leisten, sollte zudem zu fussel­freien Tüchern und Lappen tendiert werden. Ansonsten ist die Wahr­scheinlich­keit hoch, dass im ersten Schritt der Schmutz und im zweiten Schritt die Fussel ent­fernt werden müssen. Auch Leder­lappen sind in der Regel eine optimale Lösung.

Seien Sie hin­gegen vorsichtig mit Mikro­faser­tüchern. Sie fühlen sich weich an, doch unter dem Mikro­skop erkennt man ihre scharf­kantigen Fasern. Ver­wenden Sie diese daher nur bei be­sonders har­ten Ober­flächen.

Tipp 3: Nutzen Sie weder zu viel noch zu wenig Reiniger

Für ein optimales End­ergebnis muss natürlich auch die Dosierung des Reinigers stimmen. Hierbei gibt es keine standardisierten Regeln. Achten Sie daher am besten immer auf die Angaben auf den Flaschen und ver­zichten Sie in jedem Fall auf eine Dosierung in „Eigen­regie“.

Tipp 4: Lassen Sie Reiniger nicht zu lange einwirken

Die meisten Reiniger greifen die Ober­fläche von Möbeln an, wenn sie zu lange einwirken. Daher ist es in der Regel sinn­voll, die Behand­lung so kurz wie möglich durch­zuführen.

Tipp 5: Kalk vorbeugen ist besser als Kalk entfernen

Kalk kann -gerade im Zusammen­hang mit starken Ab­lagerungen- schwer zu ent­fernen sein. Daher ist es sinn­voller, dem Kalk von vornherein vorzubeugen. Hierbei gilt: Kalk entsteht dann, wenn Wasser auf einer Ober­fläche ein­trocknet. Achten Sie daher darauf, nasse Stellen, besonders in den Bereichen der Waschbecken, Dusche und Bade­wanne immer möglichst direkt wieder trocken­zuwischen.

Gleich­zeitig ist es auch wichtig, die Rück­stände von Reinigern immer direkt zu entfernen, damit diese sich nicht ebenfalls dauer­haft festsetzen. Je nach Reiniger wächst ansonsten nämlich nicht nur die Gefahr für Kalk, sondern auch für die Ent­stehung von Schimmel.

Tipp 6: Kontrollieren Sie nicht nur oberflächlich

Das Wasch­becken glänzt! Die Bade­wanne ist sauber! Wirklich? Oft sammeln sich Kalk­reste dort, wo Sie es nicht auf den ersten Blick sehen können. Beispiels­weise unter dem Wasser­hahn. Sensibilisieren Sie sich selbst ein wenig und integrieren Sie auch diese Bereiche in Ihre Putzroutine.

Immerhin sorgen Sie somit nicht nur für ein optisch ansprechendes Bad, sondern unter anderem auch für eine längere Lebens­dauer der Möbel und Armaturen.

Tipp 7: Putzen Sie regelmäßig

Es mag sich anhören, wie ein Rat­schlag, den Mutti damals mit auf den Weg gab – aber es stimmt: wer regel­mäßig putzt, erspart sich viel Arbeit. Leichte Verunreinigungen lassen sich deutlich einfacher entfernen als hartnäckige Kalk- oder gar Schimmel­spuren. Einmal in der Woche die Ober­flächen im Bad zu säubern, nimmt nicht viel Zeit in Anspruch, erweist sich jedoch auf Dauer als sinnvolle Lösung, wenn es darum geht, das Bad in eine individuelle und saubere (!) Wohlfühl­oase zu ver­wandeln.