Schimmel im Bad – 7 Tipps wie Sie richtig vorbeugen

17.05.2018 18:15
Waschtischunterschrank mit Waschtisch Ore

Das Badezimmer wird von den meisten Menschen nicht nur als „Mittel zum Zweck“, sondern auch als ein Ort der Ruhe genutzt. Doch spätestens dann, wenn sich die ersten schwarzen bzw. grünen Schimmel­spuren an den charakteristischen Stellen, wie beispielsweise am Dusch­vorhang oder in den Fugen zeigen, ist guter Rat teuer.

Schimmel sieht nicht nur un­schön aus, sondern kann sich auch negativ auf die Gesund­heit auswirken. Schimmel vor­zu­beugen ist jedoch definitiv ein­facher, als ihn be­seitigen zu müssen. Hier gilt es, schon durch ein ent­sprechendes Ver­halten dafür zu sorgen, dass die un­schönen Stellen über­haupt nicht erst ent­stehen. Doch wie? Generell gilt, dass es „die all­gemein­gültige, zu 100 Prozent ver­lässliche“ Lösung gegen eine Schimmel­bildung leider nicht gibt. Dennoch bilden die folgenden Tipps die ideale Grund­lage dafür, dass das Risiko für Schimmel auf ein Minimum ge­mindert werden kann.

Tipp 1: Vermeiden Sie Feuchtigkeit im Badezimmer

Wie? Feuchtig­keit im Bade­zimmer ver­meiden? Ja. Denn Feuchtig­keit ist einer der Haupt­gründe, wes­wegen Schimmel im Bad über­haupt erst entsteht. Gemeint ist hier­bei jedoch weniger die Feuchtig­keit IN der Bade­wanne, sondern die Feuchtig­keit, die sich durch den Dampf des warmen Wassers an den Wänden und in anderen Bereichen festsetzt. Daher: vermeiden Sie lange, heiße Duschen bzw. trocknen Sie die Ecken, in denen sich der Dampf ab­ge­setzt hat, nach dem Duschen mit einem Hand­tuch ab. Besonders der Bereich um die Fenster ist von der ent­sprechenden Feuchtigkeits­bildung oft betroffen.

Tipp 2: Informieren Sie sich im Zweifelsfall über die Isolierung

Sind die Wände im Bad oft kalt und feucht, kann hieran auch eine un­zu­reichende Isolierung schuld sein. Vor allem ältere Wohnungen bzw. Häuser sind hier­von oft be­troffen. Sollten hier Mängel vermutet werden, ist der Eigen­tümer der richtige Ansprech­partner.

Tipp 3: Denken Sie über den Tellerrand hinaus

Eine feuchte Stelle, die von einem auf den anderen Tag auf­taucht? Dann könnt es sein, dass sich das Wasser mit einem Rohr­bruch begründen lässt. Hier­bei gilt es, keine Zeit zu ver­lieren, da der Schaden hier immens sein kann und über das normale Ausmaß des Schimmels weit hinaus geht.

Tipp 4: Lüften Sie morgens und abends

Un­ab­hängig davon, ob Sie baden, duschen oder sich „nur“ die Zähne putzen: regel­mäßiges Lüften -am besten morgens und abends- sollte auf jeden Fall zum Standard ge­hören. Wichtig ist es dabei jedoch auch, auf die ent­sprechenden Außen­temperaturen Rück­sicht zu nehmen. Das be­deutet, dass nur so lange ge­lüftet werden sollte, bis kein Wasser­dampf mehr in der Luft ist. Wer hier­bei zu lange lüftet, be­günstigt die Schimmel­bildung.

Tipp 5: Heizen Sie das Badezimmer ausreichend

Viele Menschen sind leider immer noch der Meinung, ihr Bad nicht so aus­giebig heizen zu müssen wie die anderen Wohn­bereiche, da sie sich hier in der Regel kürzer auf­halten. Oft sorgt jedoch eine zu niedrige Raum­temperatur dafür, dass sich Schimmel noch rascher aus­breitet. Ideal ist ein Wert zwischen 21 und 24°C. Der Grund dafür ist, dass kalte und warme Luft unterschiedlich viel Wasser aufnehmen können. Kalte weniger und warme mehr. Sinkt die Lufttemperatur, dann kondensiert ein Teil der Luftfeuchtigkeit und bereitet den Nährboden für den Schimmel.

Tipp 6: Entfernen Sie Seifenreste sofort

Keine Frage: vor allem morgens muss das Duschen oft schnell gehen. Hier bleibt in der Regel wenig Zeit, die Dusche zu reinigen. Dennoch ist es sinn­voll, sich an­zu­ge­wöhnen, Seifen­reste sofort -vor allem im Bereich der Fugen- zu ent­fernen. Trocknen diese immer wieder an den gleichen Stellen ein, stellen sie an­sonsten einen idealen Nähr­boden für Schimmel dar.

Tipp 7: Platzieren Sie Ihre Möbel nicht zu nah an der Wand

Wie bereits mehr­fach erwähnt, sollte im Bad auf eine aus­reichende Luft­zirkulation geachtet werden. Besondere Schwachstellen, an denen sich Schimmel dem­entsprechend optimal (und lange unbemerkt) entwickeln kann, ist der Bereich hinter den Möbeln. Stehen diese zu nah an der Wand und kommen weitere Faktoren, beispielsweise eine zu niedrige Raum­temperatur oder eine zu hohe Luft­feuchtig­keit, hinzu, haben die Sporen oft leichtes Spiel. Ein paar Milli­meter können hier schon den Unter­schied ausmachen. Deswegen sind die Rückwände unserer Schränke 16 mm eingerückt, um die Hinterlüftung des Schrankes zu gewährleisten, so ist die Gefahr des Schimmelwachstums deutlich reduziert. Dennoch lohnt es sich immer, beispiels­weise in regel­mäßigen Ab­ständen und beim Putzen, immer einen Kontroll­blick hinter die ent­sprechenden Möbel­stücke schweifen zu lassen, um etwaige verdächtige Flecken ausfindig machen zu können.

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