Wie Sie Ihr kleines Bad größer wirken lassen - Teil 2

26.04.2018 13:05

Wie wir bereits im letzten Teil dieser kleinen Serie aufgezeigt haben, ist es oftmals einfacher als gedacht, ein kleines Bade­zimmer optimal auszunutzen und in Szene zu setzen.

Als Faust­regel gilt hier, dass es durchaus möglich ist, mit einem idealen Farb-, Größen- und Material­mix für an­sprechende Ergeb­nisse zu sorgen.

Doch was, wenn der Stau­raum im Bade­zimmer durch die passenden Möbel erhöht und die Auf­teilung verbessert wurde und dennoch der Ein­druck vom „kleinen Raum“ nicht voll­kommen aus­gemerzt ist? Dann wird es Zeit für „Plan B“. Dieser basiert unter anderem darauf, die Transparenz des Raumes noch weiter zu erhöhen und das Spiel mit dem Licht auf fantasie­volle Weise umzusetzen.

Flache und/ oder verspiegelte Flächen gehören auf Augenhöhe

Verspiegelungen haben einen besonders faszinierenden Effekt auf das menschliche Auge. Sie sehen nicht nur gut aus, sondern helfen auch dabei, einen Raum größer und freund­licher wirken zu lassen. Wichtig ist hierbei selbst­ver­ständlich, dass diese auch wahr­genommen werden. Und wo würde genau das besser funktionieren als auf direkter Augenhöhe?

Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. So hat beispiels­weise niemand gesagt, dass eine Verspiegelung tatsächlich von einem „echten“ Spiegel hervor­gerufen werden muss. Im Gegen­teil! So können nämlich auch glänzende Wand­fliesen dafür sorgen, dass ein besonders harmonischer Effekt entsteht. Wer ein wenig auf­fälliger ver­spiegeln möchte, nutzt einfach das Zusammen­spiel zwischen Licht und glänzenden Ober­flächen. Somit entsteht ein besonders schöner Effekt, der auch dann zur Geltung kommen kann, wenn lediglich das Sonnen­licht durch das Fenster einfällt.

Spiegel im Badezimmer – nicht nur für das Styling interessant

Jedes Bad braucht mindestens einen Spiegel. „Nur“ einen? Wieso nicht einfach mehrere Spiegel miteinander kombinieren? Sollten Sie Ihren Haupt­spiegel beispielsweise an einer Ein­buchtung in der Wand angebracht haben, spricht nichts dagegen, kleinere Gegen­pole an anderen Ecken des Raumes in der Nähe zu platzieren. Werden hierbei be­stimmte Winkel eingehalten, ist es dann ein­fach mög­lich, auch die Frisur am Hinterkopf zu kontrollieren. Im Ideal­fall werden die Spiegel natür­lich mit Hin­blick auf Design und Größe an die Gegeben­heiten vor Ort angepasst. Durch die Reflexion wirkt der Raum dann oft gleich größer und erhalt mehr (optische) Tiefe.

Glastüren – mehr Transparenz geht nicht

Glas­türen im Bade­zimmer sind in vielerlei Hinsicht interessant. Sie lassen sich beispiels­weise hervor­ragend in der Dusche, jedoch -auf der Basis von Milch­glas- auch super als Zimmer­tür einsetzen. Sollte Ihr Bad anstelle von „klein“ eher mittel­groß sein, kann es auch sinn­voll sein, über einen Raum­trenner aus Glas nachzu­denken. Somit kombinieren Sie den Wunsch einer optimalen Raum­struktur mit dem Vor­teil, dennoch Transparenz zu schaffen. Je nach­dem, ob Sie sich hierbei für buntes oder ledig­lich schlicht-weißes Glas ent­scheiden, lassen sich auch wunder­schöne Spiele mit Licht kreieren.

Der Klassiker der Glas­türen ist jedoch sicher­lich der Bestand­teil der praktischen Duschkabine. Vor allem im Vergleich mit dem oft so erdrückend wirkenden Dusch­vorhang kann dieses "Must Have" im kleinen Bad nach­haltig punkten.

Geometrische Fliesenmuster strecken den Raum nach außen

Richten wir den Blick nach unten, erkennen wir schnell, dass auch die Farbe des Bodens zu einem an­genehmen Raum­flair bei­tragen kann. Wer hier dachte, Musterungen im Rahmen der Fliesen seien ledig­lich großen Bade­zimmern vor­behalten, der irrt. Besonders geometrische Fliesen­muster schaffen im kleinen Bad ein modernes Ambiente. Wieso? Sie helfen dabei, einen Raum nach außen zu strecken. Damit hierbei ein besonders harmonisches Bild gewähr­leistet werden kann, ist es natürlich wichtig, auf die passenden Farb­kombinationen zu vertrauen. Hier gilt im Wesent­lichen dasselbe wie im Zusammen­hang mit den erwähnten Wand­farben aus dem ersten Teil dieser Serie: ent­scheiden Sie sich am besten tendenziell für hellere Farb­varianten.